Mein neuer Garten – Mai 2017

Die Zeit vergeht rasend schnell. Jetzt ist es tatsächlich schon Mitte Mai.

Der Mineralbeton, der das schöne Granitpflaster von den großen Baumaschinen geschützt hatte ist wieder entfernt. IMG_9405Gott sei Dank hat das Pflaster keinen Schaden genommen. Die Verunreinigungen werde ich in den nächsten Wochen mit Hilfe eines Dampfreinigers entfernen.

Die letzten Tage konnte ich einen Teil meiner zwischengelagerten Gehölze und Stauden einpflanzen.

Hier verschiedene Ansichten von unserem Treppenaufgang.

Es wird:  Unser Treppenaufgang Ostterrasse:

In den letzten Wochen hatten wir noch ein paar Tage nachts Frost. Der Roseneibisch hatte schon so schön getrieben – alles zurückgefroren. Mit dem Setzen von neuen Rosen und anderen empfindlichen Pflanzen, die ich schon gekauft hatte,  habe ich noch gewartet, damit die frischen Triebe nicht erfrieren. Zugedeckt haben sie die kalten Nächte überstanden. Diese Woche werden sie ihren Platz bekommen.

Ich wünsch Euch eine schöne Woche.

Marina

 

Mein neuer Garten – April 2017

Jetzt wohnen wir schon 7 Wochen in unserem neuen Haus. Ich bin so glücklich, dass wir uns zu diesem Schritt entschieden hatten. Umrahmt von so viel Natur, es ist einfach traumhaft. Morgens aufwachen und vom Bett aus die Vögel und Eichhörnchen beobachten. IMG_9088[1]

Umrahmt von naturbelassener Hecke, und verschiedenen Grundstücken, die teilweise seit Jahren nicht betreten wurden. Das Grundstück auf der Nordseite, oberhalb unseres Grundstückes, haben wir gepachtet. Dort wachsen die schönsten Wildblumen, momentan sind es unter anderem hunderte von Schlüsselblumen, und viele verschiedene alte Obstbäume.

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Es wird zweimal im Jahr gemäht, nicht gedüngt, so können sich dort Pflanzen und Tiere wohlfühlen.

Unser Grundstück, hatte mein Großvater Anfang der 50er Jahre gekauft und damals in mühsamer Arbeit sein Haus errichtet. Zu uns hat er immer gesagt, er wünscht sich dass dieses Grundstück nie verkauft wird.

So jetzt berichte ich, wie weit wir bis jetzt mit unserer Gartenanlage gekommen sind.

Die Gartentreppen sind gesetzt und letzte Woche sind die letzten Steine unserer Trockenmauer im Osten verbaut worden.

Jetzt muss nur noch der Mineralbeton entfernt werden, der auf dem Pflaster liegt.

Worauf ich mich jetzt freue:

Endlich kann ich mit dem Pflanzen beginnen.

Verschiedene Gehölze und Stauden, die ich aus meinem verkauften Garten mitgenommen habe, werden in den nächsten Tagen auch einen neuen Platz finden, vor allem für meine geliebten verschiedenen Lenzrosen. Außerdem müssen noch Pflanzen, die dem Neubau weichen mussten, und die ich zwischengelagert hatte auch wieder umgepflanzt werden.

Ein Teil der Beete an dieser Mauern und dem Treppenaufgang ist an sonnigen Tagen fast den ganzen Tag der Sonne ausgesetzt, dies ist ideal für trockenheitsliebende Pflanzen. Für die mediterrane Stimmung habe ich schon einige Pflanzen von der Staudengärtnerei mitgenommen.

Bis bald

Marina

 

Mein neuer Garten entsteht – März 2017

Es sind fast 4 Wochen vergangen, dass wir in unser neues Haus gezogen sind. Vor 2 Wochen haben wir unser altes Haus den neuen Besitzern übergeben.

Meine gesamte Gartendeko ist natürlich mit umgezogen. Einige meiner Lieblingspflanzen habe ich auch ausgegraben, da die Nachbesitzer einige Beete eliminieren werden.  Diese Pflanzen warten jetzt darauf einen schönen Platz in meinem „Traumgarten“ zu bekommen. Einige davon sind diese Lenzrosen, die jetzt schon in voller Blüte stehen.

Mit der Gestaltung des östlichen Teils unseres Gartens kommen wir gut voran.

Aufgrund der Hanglage wurden schon einige Tonnen Muschelkalk verbaut. Ich hoffe wir kommen weiterhin gut voran, dass endlich der Mineralbeton entfernt werden kann, der auf dem schönen Granitpflaster liegt, um dieses vor den schweren Maschinen zu schützen.

Dann endlich kann auch das Gartentor wieder angebracht werden und unsere beiden Hunde können wieder frei im Grundstück herumlaufen.

 

 

Das Erwachen der Frühlingsblüher

Eine wunderschöne Wanderung in der Fränkischen Schweiz. Eine gelungen Abwechslung zu den Arbeiten an unserer Gartenanlage. Trotz strahlendem Sonnenschein war es teilweise noch ganz schön kühl. Die schönsten Frühlingsblüher konnten wir bewundern.

Ein Waldhang übersät mit Frühlingsknotenblumen oder auch Märzenbecher genannt.

An einem warmen Südhang sind die ersten Küchenschellen erblüht.

Überrascht waren wir als wir an einem schattigen Waldrand ein paar Exemplare von Seidelbast sehen. Den hatte ich hier nicht erwartet.

Auch in dem alten Obstgarten – oberhalb unseres Grundstücks – ist der Boden übersät mit vielen Frühlingsblühern. Hier ist die Natur schon etwas weiter als bei unserem Spaziergang in der Fränkischen Schweiz.

Schneeglanz, Veilchen, Primeln und die erste Schlüsselblume.

Frühling lässt sein blaues Band
Wieder flattern durch die Lüfte;
Süße, wohlbekannte Düfte
Streifen ahnungsvoll das Land.
Veilchen träumen schon,
Wollen balde kommen.
—  Horch, von fern ein leiser Harfenton!
Frühling, ja du bist’s!
Dich hab‘ ich vernommen!

Eduard Mörike
(Erstdruck 1828)

Träumen vom Frühling

Wenn ich aus dem Fenster schaue, mein ich grad dass der Winter nicht enden mag. Auch dieses Wochenende war es wieder winterlich.

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Um mir ein wenig Frühling ins Haus zu holen, hab ich mir einen Strauß Ranunkeln gekauft.

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Ranunkel – Ihre Bedeutung steht für Einzigartigkeit. Ideal um jemanden zu sagen, dass er etwas Besonderes ist.

Auch von mir verspätet zum Friday Flower Day , mit der Hoffnung nicht mehr allzu lange auf den Frühling warten zu müssen.

Ich wünsche allen eine schöne Woche.

LG

Marina

Knusper, knusper knäuschen wer futtert an meinem Häuschen

Bei dem lang anhaltenden Winterwetter, Dauerfrost und Tiefsttemperaturen um die -15 Grad ist ein ganz schöner Betrieb an meinem Vogelhäuschen. An verschiedenen Stellen in meinem Garten habe ich Futterplätze, damit auch die scheuen Vogelarten, wie Rotkehlchen und Zaunkönig eine Chance haben, etwas Leckeres abzubekommen.

Auf einem Tischen habe ich jetzt auch selbst gemachte Fettkuchen ausprobiert. Sie scheinen gut zu schmecken. Jedenfalls ist den ganzen Tag ganz schön was los.

Dieses Jahr gibt es enorm viele Amseln, sehr viele Blaumeisen, Kohlmeisen ein paar Sumpfmeisen und von Zeit zu Zeit kommt ein ganzer Schwarm von Schwanzmeisen. Diese sind besonders schön anzusehen, da sie meist zu mehreren an einer Meisenkugel hängen.

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Auch schauen sich jeden Tag zwei Eichelhäher um und machen es sich für kurze Zeit im Vogelhäuschen gemütlich. Außerdem hat sich gestern 1 Kernbeisser für kurze Zeit am Futterplatz umgeschaut. Auch ein Rotkehlchen lässt sich zwischendurch sehen und ab und zu besucht mich ein kleiner Zaunkönig. Leider ist es mir noch nicht gelungen, diese kleinen Gesellen zu fotografieren.

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Am Anfang des Winters habe ich 25 kg Fettfutter und 25 kg Sonnenblumenkerne gekauft. Das Fettfutter haben meine Piepmätze schon weggefuttert, nur noch eine kleine Menge von den Sonnenblumenkernen ist noch übrig.

Die nächsten Tage soll es jetzt zumindest tagsüber wärmer werden. Da werde ich das Füttern langsam reduzieren. Die Vögel finden dann schon wieder in der Natur genügend.

Mal schauen, vielleicht kommt schon ein kleiner Vorgeschmack auf den Frühling in den nächsten Tagen.

Euch ein schönes Wochenende

LG

Marina

 

 

 

 

 


Rückblick 2016 – Ein ereignisreiches Jahr

Das gesamte Jahr 2016 wurde von unserem Neubauprojekt bestimmt. Zeit für meinen Garten hatte ich kaum.

Hier ein kleiner Rückblick.

 Die ersten Tage im Januar verbrachten wir an der Ostsee. Ein Kurzurlaub bevor der Baustress losging.

Ansonsten war der Monat ein bischen zu warm. Schnee gab es nur an ein paar Tagen.

Auch der Februar war  relativ mild. Auf meinem Elterngrundstück waren ganze Teppiche von Winterlinge schon am verblühen. Meine Mutter hatte immer den ganzen Garten voll von Frühlingsblühern.  An besonders geschützten Stellen blühten auch schon Lenzrosen.

Ich hatte ganze Kisten voll davon ausgegraben und sie an schattigen Gartenecken zwischengelagert.  Sie wären sonst den Bauarbeiten zum Opfer gefallen.

Im März stand eine unangenehme Arbeit an. Mein Elternhaus musste entrümpelt werden.  Es ist enorm, was sich so alles anhäuft im Laufe der Jahre. Aber nach ein paar Tagen und vielen fleißigen Händen  war das Haus leer.

Dann kam der April. In meinem jetzigen Garten blühte es schon überall.

In meinem zukünftigen  Garten habe ich Pflanzen, die besonders schön waren, ausgegraben und zwischengelagert, wo sie hoffentlich die Bauzeit überstehen.

Dann kam der Bagger und der Abriss begann. Ich mochte mir das nicht anschauen. Es ist ein komisches Gefühl, wenn das, wo man viele Jahre aufgewachsen ist, auf einmal weg ist. img_74631

Im Mai war das alte Haus verschwunden. Es musste viel tiefer ausgehoben werden, als wir zuerst dachten. Der Kran kam und die ersten Bauarbeiten begannen.

Juni – Rosenzeit.  Immer wieder zur Baustelle schauen. Ein ständiges Hin- und Herfahren! Nur selten kann ich meinen geliebten Garten genießen.

Juli. Der Dachstuhl ist fertig. Hurra! Jetzt nimmt das Ganze Gestalt an.img_88821

Unser Richtfest Anfang August fiel buchstäblich ins Wasser. So geregnet hat es schon lange nicht mehr! Im August haben wir auch unser Haus mit Garten verkauft. Innerhalb einer Woche hatten wir unsere Käufer gefunden.

Im September mussten, solange der Kran noch da war,  die übriggebliebenen Muschelkalksteine (das Stück ca. 150 kg) auf den Hang gehoben werden. Später haben wir keine Möglichkeit mehr diese Steine zu bewegen.Ein kleinen Teil des Hangs haben wir mit Hilfe  eines Minibaggers terrassiert.

Zu selten in meinem Garten. Für ein paar Schnappschüsse reicht es.

Oktober ! Die Innenarbeiten gehen voran. Wir haben Gott sei Dank Handwerker, die sich alle untereinander kennen. Dies ist ein großer Vorteil, denn nichts geht über eine gute Absprache untereinander.

Im Garten da hat der Herbst schon seine Spuren hinterlassen.

November – die letzte Möglichkeit meine Blumenzwiebeln in dem einzigen Beet, das einigermaßen von den Bauarbeiten verschont blieb, unter die Erde zu bringen.

Dezember – eigentlich eine besinnliche Zeit. Letztes Jahr war alles anders. Ich hatte es nicht einmal geschafft Plätzchen zu backen. Das ist mir noch nie passiert! Dafür hat meine jüngere Tochter viel gebacken und uns mit leckeren Plätzchen versorgt.

Erste Priorität ist halt unser Neubau. Bevor der Schnee kam, haben meine Männer noch die Trockenmauer angefangen zu setzen.

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Abschließend: Das  Jahr 2016 war ein sehr anstrengendes Jahr für uns .

Ich freue mich auf die Aufgaben, die dieses Jahr auf mich zukommen werden.

Letzter Winter in meinem Garten

Jetzt scheint es doch nochmal einen richtigen Winter zu geben. Die letzten Jahre hatten wir zwar Schnee, aber so kalt wie es in den letzten Tagen war, war es schon ein paar Jahre nicht mehr.

Hier ein paar Impressionen von den letzten Januartagen.

Was mich ein bischen traurig stimmt –  bis ich solche Bilder in meinem neuen Garten machen  kann, das dauert. Dieser Garten hat 28 Jahre gebraucht um so zu werden wie er jetzt ist.

img_7193Mal schauen wo er seinen neuen Platz finden wird.

 

 

Januar 2017 – Winterpause

In unserem neuen Haus geht es jetzt nach den Feiertagen gut voran.

Bei der Außenanlage schaut es zu dieser Jahreszeit schon etwas anders aus.

Von den Bauarbeiten sind große Mengen Sand und Aushub übriggeblieben.  Zwischen Weihnachten und Neujahr haben „meine Männer“ (mein Mann und der Freund meiner Tochter) aufgrund des trockenen Wetters schon mal angefangen unsere Terrasse zu modellieren und dabei den Aushub und Sand verarbeitet. Das haben sie wirklich toll gemacht. In ein paar Tagen hatten sie 15 Meter Trockenmauer verlegt.

Um das Granitpflaster vor dem Gewicht der schweren Fahrzeuge und dem Kran zu schützen, wurden vor Baubeginn einige Tonnen Mineralbeton als Schutz darauf verteilt.

links das Granitpflaster / rechts mit Mineralbetonschicht

Dieser Mineralbeton muss nach und nach wieder entfernt und wird als Unterschicht  für die Terrasse und die Sitzplätze, die ich geplant habe, verwendet werden.

Für diese Arbeiten müssen wir auf besseres Wetter warten.

„Abschied von meinem Garten – den Gartenträumereien“ – oder „Wie mein neuer Traumgarten entsteht“

Bald ist es soweit!

in ein paar Wochen werde ich mich von meinem jetzigen Garten, den „Gartenträumereien“ verabschieden.

– Das war mein Paradies –

Wir haben unser Haus und Garten verkauft, da wir mit unserer Tochter und deren Freund auf meinem Elterngrundstück ein Zweifamilienhaus errichtet haben. Der Einzug in unser Neues Heim dauert jetzt nicht mehr lange und ich freue mich auch schon sehr.

Es fällt mir nicht schwer das Haus aufzugeben, bei dem Garten ist es schon etwas anderes. In 28 Jahren ist er gewachsen und für mich zu einem Paradies geworden. Nun ist es vorbei! Jetzt bin ich dabei meinen neuen Traumgarten zu planen. Es ist mein Wunsch, die verschiedenen Gartenbereiche schnellstmöglich zu meinem neuen Paradies werden zu lassen.

∗  Wie es dazu kam  ∗

Vor ca. 1 1/2 Jahren entschieden wir uns für dieses Projekt.

Damit wir dies verwirklichen konnten, musste mein Elternhaus abgerissen werden.

vor dem Abriss / nach dem Abriss

Durch den Abriss wurde ein Großteil des angelegten Gartens vernichtet, den ich vor 4 Jahren liebevoll neu angelegt hatte. Damals wusste ich noch nicht, dass wir uns zu diesem Schritt entscheiden würden.

– Diese 3 Bilder sind Vergangenheit –

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