Meine Trockenmauer und das Beet im Osten

Am 6. Mai dieses Jahres habe ich angefangen die Trockenmauer und das östliche Beet zu bepflanzen. Kaum zu glauben, wenn man es jetzt sieht. So gut wie alles ist angewachsen. Auch die verschiedenen Pflanzen, die ich aus meinem alten Garten mitgenommen und für einige Zeit „zwischengeparkt“ hatte, fühlen sich recht wohl.

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Im unteren Teil der Mauer blühen jetzt Katzenminzen, Storchschnabel Rozanne, Rose „Heidetraum“ Fingerhut, Staudenclematis, Geranium psilestemon „Patricia“

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Die Hälfte des oberen Beetes ist jetzt im Sommer teilweise von den hohen Eichen beschattet. Die andere Hälfte ist den ganzen Tag der Sonne ausgesetzt.

Aus diesem Grunde hab ich das Beet aufgeteilt. Die eine Seite mediterran, mit Pflanzen, die die Trockenheit lieben – ein Prärie-/Kiesbeet. Auf der anderen Seite ein „English Border“-Staudenbeet.

Bei dem Prärie-/Kiesbeet habe ich unter die Erde etwas Sand und Schotter gemischt. Demnächst kommt noch eine Mulchschicht aus feinem Kies darauf.

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Pflanzen wie Leinkraut, Blaustrahlhafer, Baptisia, Bartblume, versch. Wolfsmilch, Prachtkerze, Lavendel, Salvia nemorosa „Amethyst“, Königskerzen, Eisenkraut, Duftnessel, Echinacea und Span. Geänseblümchen und Teppichthymian haben dort ihren Platz gefunden und sich schon prächtig entwickelt. Eine richtige Oase für Schmetterlinge, Hummeln und viele andere Insekten.

Den fließenden Übergang zum „English Border“ übernehmen u. a. die Buschmalve „Kew Rose“, Bärenklau und der unermüdlich blühende Reiherschnabel.

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Reiherschnabel

Im English Border-Beet: Meine Lieblinge die Rosen (Mme Isaac Pereire, Comte de Chambord, Munstead Wood, Abraham Darby, William Shakespeare 2000, Whisley 2008).

Das Geranium psilostemon “Patricia” umspielt die Rosen wunderschön.

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Weitere Stauden wie Geranium “Rozanne”, Rittersporn, Phlox, Taglilien, Iris, Potentilla “Miss Willmott” und das Gras Miscanthus sinensis “Gracillimus” ergänzen das Beet.IMG_0270

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Jetzt hat es endlich mal geregnet. Außerdem sollen die nächsten Tage nicht so heiß werden. Das heißt, jede freie Minute geht es ab in den Garten. Die Westseite  ist dran. Angefangen hab ich dort schon. Ich bin mir nur noch nicht sicher, was ich genau pflanzen werde. IMG_0040

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Es ist dort auch bis in die frühen Nachmittagsstunden sonnig und richtig heiß.

Als nächstes muss ich den Hang von Brennnesseln entfernen.

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Bis zum nächsten Mal

Marina

 

 

Alte Ramblerrose

Bevor wir das alte Haus abgerissen haben, hatte ich die alte Kletterrose von meinen Großeltern in die Hecke gepflanzt, da sie an ihrem bisherigen Standort nicht mehr bleiben konnte- Ausserdem hatte sie dort immer Mehltau bekommen.

Als ich dieses Jahr die ersten Anzeichen von Mehltau gesehen habe, spritzte ich die Rose mit verdünnter Vollmilch. Mit Erfolg wie man sehen kann:

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Geranien

Geranien sind für viele altmodisch. Völlig zu unrecht finde ich. Sie blühen unermüdlich und lassen sich vielseitig kombinieren. Wunderschön sind sie in dekorativen Töpfen und lassen sich toll in Szene setzen.

Besonders gut gefällt mir diese hellgelbe Pelargonie

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Dekorativ sind auch Duftpelargonien. Hier habe ich sie mit verschiedenen Kräutern kombiniert.

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Bis bald

Marina

Mein neuer Garten – Impressionen Juni 2017

Meine Stauden sind gut angewachsen.

 

Die Rosen, die ich letztes Jahr im Garten „zwischengeparkt“ hatte, benötigen leider noch etwas Zeit bis sie blühen, da sie durch das späte Umpflanzen eine Rückschlag erlitten haben.  Ein paar neue Rosen musste ich mir kaufen (diese hab ich zurückgelassen in meinem letzten Garten).

Abraham Darby

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Munstead Wood

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Eine der schönsten Kletterrosen habe ich schon vor 5 Jahren in diesem Garten gepflanzt. Die Ramblerrose „Paul’s Himalayan Musk“ klettert in einem alten knorrigen Apfelbaum empor. Sie hat in den letzten Jahren mächtig zugelegt.

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Dieser Baum steht im hinter Teil des Gartens. Leider können wir diesen Platz ihn noch nicht richtig genießen, da dort noch ein riesiger Berg Erde gelagert ist und dieser erst verräumt werden muss. Ich glaube nicht, dass wir das dieses Jahr schon schaffen.

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Noch ein paar Impressionen

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Ich wünsche euch eine schöne Zeit – bis bald.

Marina

Mein neuer Garten – Mai 2017

Die Zeit vergeht rasend schnell. Jetzt ist es tatsächlich schon Mitte Mai.

Der Mineralbeton, der das schöne Granitpflaster von den großen Baumaschinen geschützt hatte ist wieder entfernt. IMG_9405Gott sei Dank hat das Pflaster keinen Schaden genommen. Die Verunreinigungen werde ich in den nächsten Wochen mit Hilfe eines Dampfreinigers entfernen.

Die letzten Tage konnte ich einen Teil meiner zwischengelagerten Gehölze und Stauden einpflanzen.

Hier verschiedene Ansichten von unserem Treppenaufgang.

Es wird:  Unser Treppenaufgang Ostterrasse:

In den letzten Wochen hatten wir noch ein paar Tage nachts Frost. Der Roseneibisch hatte schon so schön getrieben – alles zurückgefroren. Mit dem Setzen von neuen Rosen und anderen empfindlichen Pflanzen, die ich schon gekauft hatte,  habe ich noch gewartet, damit die frischen Triebe nicht erfrieren. Zugedeckt haben sie die kalten Nächte überstanden. Diese Woche werden sie ihren Platz bekommen.

Ich wünsch Euch eine schöne Woche.

Marina

 

Mein neuer Garten – April 2017

Jetzt wohnen wir schon 7 Wochen in unserem neuen Haus. Ich bin so glücklich, dass wir uns zu diesem Schritt entschieden hatten. Umrahmt von so viel Natur, es ist einfach traumhaft. Morgens aufwachen und vom Bett aus die Vögel und Eichhörnchen beobachten. IMG_9088[1]

Umrahmt von naturbelassener Hecke, und verschiedenen Grundstücken, die teilweise seit Jahren nicht betreten wurden. Das Grundstück auf der Nordseite, oberhalb unseres Grundstückes, haben wir gepachtet. Dort wachsen die schönsten Wildblumen, momentan sind es unter anderem hunderte von Schlüsselblumen, und viele verschiedene alte Obstbäume.

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Es wird zweimal im Jahr gemäht, nicht gedüngt, so können sich dort Pflanzen und Tiere wohlfühlen.

Unser Grundstück, hatte mein Großvater Anfang der 50er Jahre gekauft und damals in mühsamer Arbeit sein Haus errichtet. Zu uns hat er immer gesagt, er wünscht sich dass dieses Grundstück nie verkauft wird.

So jetzt berichte ich, wie weit wir bis jetzt mit unserer Gartenanlage gekommen sind.

Die Gartentreppen sind gesetzt und letzte Woche sind die letzten Steine unserer Trockenmauer im Osten verbaut worden.

Jetzt muss nur noch der Mineralbeton entfernt werden, der auf dem Pflaster liegt.

Worauf ich mich jetzt freue:

Endlich kann ich mit dem Pflanzen beginnen.

Verschiedene Gehölze und Stauden, die ich aus meinem verkauften Garten mitgenommen habe, werden in den nächsten Tagen auch einen neuen Platz finden, vor allem für meine geliebten verschiedenen Lenzrosen. Außerdem müssen noch Pflanzen, die dem Neubau weichen mussten, und die ich zwischengelagert hatte auch wieder umgepflanzt werden.

Ein Teil der Beete an dieser Mauern und dem Treppenaufgang ist an sonnigen Tagen fast den ganzen Tag der Sonne ausgesetzt, dies ist ideal für trockenheitsliebende Pflanzen. Für die mediterrane Stimmung habe ich schon einige Pflanzen von der Staudengärtnerei mitgenommen.

Bis bald

Marina

 

Mein neuer Garten entsteht – März 2017

Es sind fast 4 Wochen vergangen, dass wir in unser neues Haus gezogen sind. Vor 2 Wochen haben wir unser altes Haus den neuen Besitzern übergeben.

Meine gesamte Gartendeko ist natürlich mit umgezogen. Einige meiner Lieblingspflanzen habe ich auch ausgegraben, da die Nachbesitzer einige Beete eliminieren werden.  Diese Pflanzen warten jetzt darauf einen schönen Platz in meinem „Traumgarten“ zu bekommen. Einige davon sind diese Lenzrosen, die jetzt schon in voller Blüte stehen.

Mit der Gestaltung des östlichen Teils unseres Gartens kommen wir gut voran.

Aufgrund der Hanglage wurden schon einige Tonnen Muschelkalk verbaut. Ich hoffe wir kommen weiterhin gut voran, dass endlich der Mineralbeton entfernt werden kann, der auf dem schönen Granitpflaster liegt, um dieses vor den schweren Maschinen zu schützen.

Dann endlich kann auch das Gartentor wieder angebracht werden und unsere beiden Hunde können wieder frei im Grundstück herumlaufen.

 

 

Das Erwachen der Frühlingsblüher

Eine wunderschöne Wanderung in der Fränkischen Schweiz. Eine gelungen Abwechslung zu den Arbeiten an unserer Gartenanlage. Trotz strahlendem Sonnenschein war es teilweise noch ganz schön kühl. Die schönsten Frühlingsblüher konnten wir bewundern.

Ein Waldhang übersät mit Frühlingsknotenblumen oder auch Märzenbecher genannt.

An einem warmen Südhang sind die ersten Küchenschellen erblüht.

Überrascht waren wir als wir an einem schattigen Waldrand ein paar Exemplare von Seidelbast sehen. Den hatte ich hier nicht erwartet.

Auch in dem alten Obstgarten – oberhalb unseres Grundstücks – ist der Boden übersät mit vielen Frühlingsblühern. Hier ist die Natur schon etwas weiter als bei unserem Spaziergang in der Fränkischen Schweiz.

Schneeglanz, Veilchen, Primeln und die erste Schlüsselblume.

Frühling lässt sein blaues Band
Wieder flattern durch die Lüfte;
Süße, wohlbekannte Düfte
Streifen ahnungsvoll das Land.
Veilchen träumen schon,
Wollen balde kommen.
—  Horch, von fern ein leiser Harfenton!
Frühling, ja du bist’s!
Dich hab‘ ich vernommen!

Eduard Mörike
(Erstdruck 1828)

Träumen vom Frühling

Wenn ich aus dem Fenster schaue, mein ich grad dass der Winter nicht enden mag. Auch dieses Wochenende war es wieder winterlich.

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Um mir ein wenig Frühling ins Haus zu holen, hab ich mir einen Strauß Ranunkeln gekauft.

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Ranunkel – Ihre Bedeutung steht für Einzigartigkeit. Ideal um jemanden zu sagen, dass er etwas Besonderes ist.

Auch von mir verspätet zum Friday Flower Day , mit der Hoffnung nicht mehr allzu lange auf den Frühling warten zu müssen.

Ich wünsche allen eine schöne Woche.

LG

Marina

Knusper, knusper knäuschen wer futtert an meinem Häuschen

Bei dem lang anhaltenden Winterwetter, Dauerfrost und Tiefsttemperaturen um die -15 Grad ist ein ganz schöner Betrieb an meinem Vogelhäuschen. An verschiedenen Stellen in meinem Garten habe ich Futterplätze, damit auch die scheuen Vogelarten, wie Rotkehlchen und Zaunkönig eine Chance haben, etwas Leckeres abzubekommen.

Auf einem Tischen habe ich jetzt auch selbst gemachte Fettkuchen ausprobiert. Sie scheinen gut zu schmecken. Jedenfalls ist den ganzen Tag ganz schön was los.

Dieses Jahr gibt es enorm viele Amseln, sehr viele Blaumeisen, Kohlmeisen ein paar Sumpfmeisen und von Zeit zu Zeit kommt ein ganzer Schwarm von Schwanzmeisen. Diese sind besonders schön anzusehen, da sie meist zu mehreren an einer Meisenkugel hängen.

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Auch schauen sich jeden Tag zwei Eichelhäher um und machen es sich für kurze Zeit im Vogelhäuschen gemütlich. Außerdem hat sich gestern 1 Kernbeisser für kurze Zeit am Futterplatz umgeschaut. Auch ein Rotkehlchen lässt sich zwischendurch sehen und ab und zu besucht mich ein kleiner Zaunkönig. Leider ist es mir noch nicht gelungen, diese kleinen Gesellen zu fotografieren.

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Am Anfang des Winters habe ich 25 kg Fettfutter und 25 kg Sonnenblumenkerne gekauft. Das Fettfutter haben meine Piepmätze schon weggefuttert, nur noch eine kleine Menge von den Sonnenblumenkernen ist noch übrig.

Die nächsten Tage soll es jetzt zumindest tagsüber wärmer werden. Da werde ich das Füttern langsam reduzieren. Die Vögel finden dann schon wieder in der Natur genügend.

Mal schauen, vielleicht kommt schon ein kleiner Vorgeschmack auf den Frühling in den nächsten Tagen.

Euch ein schönes Wochenende

LG

Marina